Notar für Erbrecht

Die Regelung der eigenen Nachfolge ist nicht immer ganz einfach. Umso größere Bedeutung kommt daher einer unabhängigen und ausgewogenen Beratung zu. Die Mitwirkung des Notars trägt frühzeitig dazu bei, teure Erbstreitigkeiten zu vermeiden. Diese gefährden nicht nur den Erhalt des Vermögens, sondern schaden auch dem Familienfrieden.

Ein notarielles Testament dient in besonderer Weise der Verwirklichung des letzten Willens des Erblassers. Darüber hinaus erleichtert es die Nachlassabwicklung, da ein Erbschein in diesem Fall regelmäßig entbehrlich ist. Die Notarurkunde gilt (zusammen mit der gerichtlichen Eröffnungsniederschrift) gewissermaßen selbst als zweifelsfreier Erbnachweis. Darüber hinaus stellt der Notar auch sicher, dass Ihr letzter Wille im Testamentsregister hinterlegt wird und damit im Erbfall auch problemlos aufgefunden wird.

Neben der Regelung der Vermögensübertragung von Todes wegen kommt Überlassungen zu Lebzeiten in der Praxis eine große Bedeutung zu. In vielen Fällen kann es sinnvoll sein, frühzeitig mit der Nachfolgeplanung zu beginnen. Der Gesetzgeber belohnt eine solche Planung in vielerlei Hinsicht: so werden die Freibeträge bei der Erbschaftsteuer beispielsweise alle zehn Jahre neu gewährt. Geschenke, die im Erbfall bereits mehr als zehn Jahre zurückliegen, können zudem von Pflichtteilsberechtigten regelmäßig nicht mehr angegriffen werden.

Nach Eintritt eines Erbfalls ist der Notar der richtige Ansprechpartner für die Nachlassabwicklung. Beim Notar können Erbscheine und Testamentsvollstreckerzeugnisse beantragt werden, Erbauseinandersetzungen beurkundet werden sowie Grundbücher und Handelsregister berichtigt werden.

Erste Informationen zur Vorsorge für den Erbfall finden sich auch in einer Broschüre des Justizministeriums.

Notar
Dr. Thomas Wachter

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